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Miettipps 2017-08-29T14:33:01+00:00

Unsere Tipps zur Miete und zum Caravan-Urlaub

Man kennt das Problem: Kaum ist man mit seinem Wohnwagen am Urlaubsort angekommen, stellt man fest, dass man wichtige Dinge vergessen hat mitzunehmen. Wir wollen, dass Ihnen das nicht passiert! Deshalb haben wir diese Checklisten zusammengestellt, die Ihnen helfen, beim nächsten Urlaub mit Ihrem Wohnmobil garantiert nichts zu vergessen.
Bereiten Sie sich jetzt schon auf Ihren Urlaub im Wohnwagen- oder Mobil vor – ganz bequem von zu Hause aus!

Einweisungsvideo
Wichtige Hotlines
Notfallausrüstung
Kreditkartenverlust
Tipps zum korrekten Beladen
Freies Campen und Übernachten
Fahrradtransport
Gasversorgung
Mit Kindern auf Urlaubsreise
Wohnmobil-Fähren

Einweisungsvideo

Sie fahren zum Ersten mal mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil in den Urlaub?

In diesem Video finden Sie wertvolle Tipps rund ums Fahrzeug:

Damit Sie im Urlaub nicht lange suchen müssen, finden Sie hier noch einmal alle Abschnitte der Bürstner Einweisung als separate Videos:

01 Hinweise vor Fahrtbeginn
02 Navigationsgerät
03 Zubehör
04 Schlüssel
05 Beladung
06 Fahrradträger
07 Glasflaschen
08 Fahrsicherheit
09 Tanken
10 elektrische Einstiegsstufe
11 Markise
12 Schaltpaneel
13 Küchengeräte
14 Heizung
15 Hubbett
16 Drehsitze
17 Toiletten-Anlage
18 Fenster & Rollos
19 Wassertank
20 Schmutzwasserablass
21 Hinweise vor Rückgabe

Wichtige Hotlines

Sie haben Fragen an den Hersteller Ihres Freizeit-Fahrzeugs oder an einen unserer Zubehör-Partner?
Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Hotlines und Infos zusammengestellt.

ALDE

Nummer: 0 97 23/91 16 60
Erreichbar: Montag bis Donnerstag 8-12:15 Uhr und  13-17 Uhr, Freitag 8-14 Uhr
Kosten: Übliche Verbindungskosten ins deutsche Festnetz
Ansprechpartner: Service-Mitarbeiter bzw. Techniker

DOMETIC

Nummer: 0 18 06/22 24 44
Erreichbar: Montag bis Donnerstag 8-17 Uhr, Freitag 8-16 Uhr
Kosten: 20 Cent aus dem deutschen Festnetz, vom Handy maximal 60 Cent
Ansprechpartner: Mitarbeiter aus dem Ersatzteile-Versand

THETFORD

Nummer: 0 21 29/ 9 42 50
Erreichbar: Montag bis Donnerstag 8-12:45 Uhr und 13:15-17 Uhr,
Freitag 08:30-12:45 Uhr und 13:15-14:30 Uhr
Kosten: Übliche Verbindungskosten ins deutsche Festnetz
Ansprechpartner: Service-Mitarbeiter bzw. Techniker

TRUMA

Nummer: 0 89/46 17 20 20
Erreichbar: Oktober bis April: Montag bis Donnerstag 7:30-17:30 Uhr,
Notdienst am Samstag 8-12 Uhr
Kosten: Übliche Verbindungskosten ins deutsche Festnetz
Ansprechpartner: Service-Mitarbeiter bzw. Techniker

FIAT PROFESSIONAL

Nummer: 00 800/34 28 11 11
Erreichbar: 24 Stunden am Tag, die ganze Woche
Kosten: Kostenlos aus dem Festnetz, aus dem Mobilfunknetz je nach Land und Anbieter
Ansprechpartner: Callcenter

FORD

Nummer: 08 00/3 67 33 87
Erreichbar: 24 Stunden am Tag, die ganze Woche
Kosten: Kostenlos aus dem Fest- und Mobilfunknetz in Deutschland
Ansprechpartner: Callcenter

IVECO

Nummer: 00 800/48 32 60 00
Erreichbar: 24 Stunden am Tag, die ganze Woche
Kosten: Kostenlos
Ansprechpartner: Callcenter

MERCEDES

Nummer: 00 800/17 77 77 77
Erreichbar: 24 Stunden am Tag, die ganze Woche
Kosten: Kostenlos aus dem Festnetz, aus dem Mobilfunknetz je nach Land und  Anbieter
Ansprechpartner: Callcenter

RENAULT

Nummer aus dem Inland: 0 18 02/36 53 65
Nummer aus dem Ausland: 00 49/22 32 73 78 00
Erreichbar: 24 Stunden am Tag, die ganze Woche
Kosten: 6 Cent pro Anruf aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG.
Aus dem Mobilfunknetz je nach Land und Anbieter.
Ansprechpartner: Callcenter

PEUGEOT

Assistance:
Nummer aus dem Inland: 0800 / 6666406
Nummer aus dem Ausland: 0049 / 89144078
Kundenbetreuung: 0800 / 1111999
Erreichbar: Mo.-Fr. 8-18 Uhr
Kosten: Kostenfrei aus dem dt. Mobilfunk- und Festnetz
Ansprechpartner: Callcenter

Notfallausrüstung

Die nächste Urlaubsreise im Wohnmobil steht an, der Koffer ist gepackt, aber wie sieht es mit Ihrer Erste-Hilfe-Ausstattung aus? Damit Sie keine bösen Überraschungen auf der Reise erleben, geben wir Ihnen Tipps, wie Sie sich bei Unfällen richtig verhalten und was Sie alles in Ihrer Reise-Apotheke dabeihaben sollten.

Als erste eintreffende Person am Unfallort sind Sie zur Ersten Hilfe verpflichtet. Bewahren Sie Ruhe und sichern Sie, unter Beachtung der eigenen Sicherheit (ggf. mit Warnweste), die Unfallstelle mit einem Warndreieck, sodass der nachfolgende Verkehr früh genug auf die Gefahr aufmerksam gemacht wird. Helfen Sie ggf. verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich. Dann senden Sie einen Notruf an die Polizei mit folgenden Angaben:

Wo geschah der Unfall?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte gibt es?
Welche Art von Verletzungen?
Warten Sie auf Rückfragen!

Die Warnweste

Bei Fahrten ins Ausland sind je nach Land auch Warnwesten in grün, gelb oder orange mitzuführen. Informieren Sie sich vor Reiseantritt über die jeweiligen Vorschriften, zum Beispiel beim ADAC (folgenden Link hinterlegen: https://www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/verkehrsrecht/warnweste/

Das Warndreieck

Das Warndreieck warnt andere Verkehrsteilnehmer vor einer nahenden Unfallstelle. Üben Sie den Aufbau des Dreiecks zu Hause, um im Ernstfall nicht an der Technik und den Tücken zu verzweifeln.

Der Verbandskasten – Helfer in der Not

Das wichtigste beim Verbandskasten ist die regelmäßige Überprüfung der Haltbarkeit. Sterile Verbände sind mit einem Datum versehen. Zu alte Pflaster kleben nicht mehr, alte Einmalhandschuhe werden porös. Zu Ihrem eigenen Schutz sollten Sie unbrauchbare sofort Produkte ersetzen.

Erste-Hilfe-Material für Kfz-Verbandskästen nach DIN-Norm 13164

1x Heftpflaster, DIN 13019-A, 5 m x 2,5 cm
4x Wundschnellverbände, DIN 13019-E, 10 cm x 6 cm
2x Verbandpäckchen, DIN 13151-M
1x Verbandpäckchen, DIN 13151-G
1x Verbandtuch, DIN 13152-BR, 40 cm x 60 cm
1x Verbandtuch, DIN 13152-A, 60 cm x 80 cm
6x Kompressen, 10 cm x 10 cm
2x Fixierbinden, DIN 61634-FB-6
3x Fixierbinden, DIN 61634-FB-8
2x Dreiecktücher, DIN 13 168-D
1x Rettungsdecke, 210 x 160 cm
1x Erste-Hilfe-Schere, DIN 58279-A 145
4x Einmalhandschuhe, DIN EN 455
1x Erste-Hilfe-Broschüre
2x Feuchttücher zur Hautreinigung
1x 14-teiliges Fertigpflasterset
1x Verbandpäckchen K
Zu empfehlen ist auch eine regelmäßige Auffrischung der „Erste Hilfe“-Kenntnisse in Form eines „Erste Hilfe“-Lehrganges. Verbände wie das DRK, der DLRG oder die Johanniter bieten regelmäßig sowohl den Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen als auch kleine Auffrischungskurse an.

Was gehört alles in eine Wohnmobil- und Wohnwagen-Apotheke?

Persönliche Medikamente: Besteht eine Vorerkrankung, sollten im besten Falle Informationen mitgeführt werden – ggf. mehrsprachig. Auch macht es Sinn, Telefonnummern der Mitreisenden mitzuführen, damit diese auch ohne Mithilfe des Patienten erreicht werden können.
Ein Schmerz- und Fiebermittel darf in der Reise-Apotheke nicht fehlen. Meist ist Fieber eine natürliche Reaktion auf eine Infektion mit Viren, Bakterien oder anderen Krankheitserregern. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten, welches Präparat für Ihren Bedarf das richtige ist.
Mittel gegen Durchfall sowie eine Elektrolytlösung sind ebenso wichtig. Da es bei Durchfall zu einem erheblichen Flüssigkeits- und damit Salzverlust im Körper kommt, empfiehlt sich die Einnahme eines Elektrolytpulvers mit reichlich Flüssigkeit. Unser Tipp: Iberogast (pflanzlich und sehr gut wirksam).
Stiche von Insekten oder Spinnentieren können nicht nur akut quälend sein, sondern auch zu ernsthaften Erkrankungen führen. Eine gut ausgestattete Reise-Apotheke enthält auch Produkte gegen Insekten. Und hat Sie doch ein stechendes Ungeheuer erwischt, hilft ein kühlendes Gel gegen Juckreiz und Insektenstiche. Hiermit lassen sich auch leichte Verbrennungen, Sonnenbrand und Frostbeulen behandeln.
Ob Schnitt-, Stich- oder Schürfverletzung, das Prinzip der Behandlung ist gleich. Zunächst sollte die oberflächliche Wunde gereinigt und desinfiziert werden. Ein passender Verband schützt die Wunde und fördert die Heilung. Größere Wunden, die ärztlicher Versorgung bedürfen, sollen nicht desinfiziert werden! Diese sind abzudecken und möglichst unberührt zu lassen.
Genauso wichtig wie das Verbandszeug sind eine Schere, eine Pinzette, eine Zeckenzange und ein digitales Fieberthermometer.
Als Nachbehandlung empfiehlt sich eine Wundsalbe. Sie verhindert ein Austrocknen der Wunde und das Eindringen von Keimen.
Auch sollte ein schmerzlinderndes, kühlendes und entzündungshemmendes Sportgel bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen im Reisegepäck seinen festen Platz haben. Unser Tipp ist Arnica D6. Die homöopathischen Globuli beugen bei sportlichen Urlauben Muskelkater vor und lindern Beschwerden.
Im Reisegepäck darf neben dem Sonnenhut ein ausreichender Sonnenschutz in Form einer Creme oder eines Sprays mit UV-Filtern nicht fehlen. Folgen Sie auch hier dem Rat eines Fachmanns für Ihren individuellen Schutz.

Nehmen Sie ein paar steril verpackte Einmalspritzen und Einmalkanülen mit.

Sie lassen sich erfolgreich zweckentfremden, beispielsweise um mit der Kanüle einen Dorn zu entfernen oder eine Blase zu öffnen.
Eine Spritze eignet sich gut zum Dosieren und zur oralen Verabreichung von flüssigen Arzneimitteln, z.B. bei Kindern.
Außerdem sind diese Produkte besonders hilfreich in Reiseländern mit schwacher medizinischer Versorgung.

Bitte überprüfen Sie vor Reiseantritt Ihren Impfschutz: Tetanus sollte aktuell sein! Darüber hinaus sollten Sie sich informieren, welche Impfungen vor Einreise in das Land empfohlen werden.

Kreditkartenverlust

Wenn die Karte weg ist, sollten Sie den Verlust so schnell wie möglich melden. Danach wird die Karte sofort gesperrt. Die Notfall-Nummer finden Sie meistens auf der Rückseite Ihrer Karte. Notieren Sie bitte vorher die Nummer separat.

Zentrale Rufnummer, mit der alle Karten gesperrt werden können, auch die EC-/Maestro-Karte: 116 116 bzw. vom Ausland +49 116 116

Kreditkarten-Gesellschaft Vorwahl von Rufnummer
American Express Deutschland (0049) 069 – 97 97 10 00
Diners Club Deutschland (0049) 0180 – 234 54 54
Diners Club USA (0 01-) 0203 – 3 47 79 06
EC-Karte Deutschland (0049) 01805 – 02 10 21
Eurocard Deutschland (0049) 069 – 79 33 19 10
Mastercard Deutschland (0049) 0800 – 8 19 10 40
VISA Deutschland (0049) 0800 – 8 14 91 00
VISA USA (0 01-) 4 10 – 5 81 – 38 36

Tipps zum korrekten Beladen

Das korrekte Beladen von Wohnmobilen ist unumgänglich für die Sicherheit während der Fahrt. Nur mit richtig verstauter Ladung im Rahmen der zulässigen Gesamtmasse bleibt das Fahrverhalten des beladenen Wohnmobils stabil. Deshalb gilt es im Zweifelsfall vor Fahrtantritt das „Reisegewicht“ des Mobils, inklusive Gepäck und Personen auf einer öffentlichen Waage zu überprüfen. Hier noch ein paar Tipps:

  • Schwere Gegenstände in Bodennähe zwischen den Achsen verstauen (z. B. in den Fächern unter den Sitzbänken in der Fahrzeugmitte); in der Küche die Unterschränke für Vorräte (z. B. Konservendosen) nutzen. Stauräume für große, schwere Gegenstände sollten mit rutschfesten Gummimatten ausgelegt werden.
  • Leichtes Gepäck (z. B. Kleidung) gehört in die oberen Schränke, kann aber auch hinter den Hinterachsen verladen werden.
  • Achten Sie beim Verstauen Ihres Reisegepäckes auf gleiche Gewichtsverhältnisse rechts und links. Bei einigen Fahrzeugen ist ein Doppelboden vorhanden, der gut zugänglich und sehr geräumig ist.
  • Dachlast (beim Hersteller erfragen): Bei häufiger Benutzung des Daches als Transportraum ist eine Dachbox von Vorteil. Das Gepäck ist so stets geschützt und muss nicht gesondert befestigt werden.
  • Nach Montage der Dachbox sollte die neue Fahrzeughöhe überprüft und deutlich sichtbar im Cockpit vermerkt werden. Unangenehmen Überraschungen mit dem Mobil im Tunnel oder unter Brücken sind so zu vermeiden.
  • Treten beim Beladen des Reisemobils häufig Gewichtsprobleme auf, kann das zulässige Gesamtgewicht individuell erhöht werden. Händler oder Hersteller bieten verschiedene Möglichkeiten zur Steigerung der Auflast an.
Überschreiten der jeweils zulässigen Zahl um* Euro Punkte
mehr als 5% 10
mehr als 10% 30
mehr als 15% 35
mehr als 20% 95 1
mehr als 25% 140 1
mehr als 30% 235 1

*Überladung des Pkws (mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen) oder des Anhängers (mit zulässigem Gesamtgewicht von bis zu 2 Tonnen) als Fahrzeugführer oder Fahrzeughalter.

Die Stauraum-Möglichkeiten eines Wohnmobils sind oftmals schon mehr oder weniger durch den Grundriss des Reisemobils vorgegeben. Dennoch sollte man auch über das Gewicht der verstauten Ladung Bescheid wissen und die kleinen Gepäckteile nicht unterschätzen. Hier ein Überblick:

Bezeichnung Gewicht in kg
Autoatlas, Shell ca. 2
Campingführer, zwei Bände ca. 2
Campingliege, zwei Stück ca. 10
Campingstühle, vier Stück ca. 12
Campingtisch ca. 10
CB-Funkgerät ca. 1
CD ’s, 10 Stück ca. 1
Discman, zwei Stück ca. 0,8
Fahrradhelm für Erwachsene, zwei Stück ca. 0,6
Fernglas, 10 x 50 mit Tasche ca. 1
Fernseher ca. 3,5 – 8,5
Fototasche, Kamera, Zubehör ca. 5
Gasgrill ca. 10
Inline-Skater, zwei Paar ca. 5
Kabeltrommel, 25 Meter ca. 6
Kinderfahrrad, 24″ ca. 10
Bezeichnung Gewicht in kg
Kinderschlitten aus Holz ca. 6
Kiste Apfelsaft 6 x 1 Liter ca. 10,5
Kiste Bier, 20 x 0,5 Liter ca. 20
Kiste Sprudel, 12 x 0,7 Liter ca. 16
Luftmatratze ca. 1,5
promobil – Stellplatzatlas, zwei Stück ca. 1,3
Reiseapotheke ca. 1
Schlauchboot drei Meter mit Paddel ca. 12
Schneeketten, 1 Paar ca. 7-10
Skiausrüstung für Erwachsene, zwei Paar ca. 30
Surfbrett mit Mast und Segel, Anzug, je zwei Stück ca. 30-40
Taschentücher, 5 Stück gemischt ca. 0,15
Tourenrad Erwachsene, zwei Stück ca. 30
Vorzelt mit Teppich ca. 30
Wasserschlauch, 10 Meter ca. 3,5
Werkzeugkiste ca. 10
Die Überladung eines Wohnmobils sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Vor allem bei frontangetriebenen Fahrzeugen kann dies zu Veränderungen im Fahrverhalten führen. In extremen Fällen kann sogar die Tragfähigkeit der Reifen überlastet werden.

Kommt es wegen eines überladenen Wohnmobils zu einem Unfall, sind auch Probleme mit der Versicherung nicht ausgeschlossen. Bei Verkehrskontrollen drohen zudem unterschiedlich gestaffelte Bußgelder.

Hier eine Übersicht:

Belgien

ab 50 Euro

Dänemark

Kfz mit zGG bis 3,5 t je Prozent Überladung:

  • Fahrer: 10 Kronen (ca. 1,35 Euro)
  • Halter: 25 Kronen (ca. 3,35 Euro)

Kfz mit zGG über 3,5 t je Prozent Überladung:

  • Fahrer: 100 Kronen (ca. 13,40 Euro)
  • Halter: 250 Kronen (ca. 33,50 Euro)
Deutschland

Kfz mit zGG bis 7,5 t:

  • mehr als 5 Prozent: 10 Euro
  • mehr als 10 Prozent: 30 Euro
  • mehr als 15 Prozent: 35 Euro
  • mehr als 20 Prozent: 50 Euro/3 Punkte
  • mehr als 25 Prozent: 75 Euro/3 Punkte
  • mehr als 30 Prozent: 125 Euro/3 Punkte
Frankreich

bis zu 750 Euro

Großbritannien
  • bis 10 Prozent: 60 Pfund (ca. 68 Euro)
  • mehr als 10 Prozent: 120 Pfund (ca. 136 Euro)
  • mehr als 15 Prozent: 200 Pfund (ca. 227 Euro)
Italien

Kfz mit zGG bis 10 t:

  • mehr als 5 Prozent: 39 bis 159 Euro
  • mehr als 10 Prozent: 80 bis 318 Euro
  • mehr als 20 Prozent: 159 bis 639 Euro
  • mehr als 30 Prozent: 398 bis 1.596 Euro
Luxemburg

bis 10 Prozent: 74 Euro

Norwegen

Kfz mit zGG über 3,5 t je 100 kg Überladung:

  • 250 Kronen (ca. 32 Euro)
Österreich

mehr als 2 Prozent: 36 bis 2.180 Euro

Polen

Verstoß gegen Ladungsvorschriften:

  • ab 200 Zloty (ca. 50 Euro)
Portugal

ab 60 Euro

Schweden
  • mehr als 1 Prozent: 2.000 Kronen (ca. 222 Euro)
  • mehr als 20 Prozent: 2.500 Kronen (ca. 278 Euro)
  • mehr als 30 Prozent: 3.000 Kronen (ca. 334 Euro)
  • mehr als 40 Prozent: 4.000 Kronen (ca. 445 Euro)
Schweiz

Nulltoleranz; ab 100 Franken (ca. 76 Euro)

Slowakei

ab 60 Euro

Tschechien

bis zu 50.000 Kronen (ca. 2.000 Euro)

 

Freies Campen und Übernachten

Campen gilt für viele als der Inbegriff von Freiheit. Mittlerweile gibt es in Europa zahlreiche Zeltplätze – hingegen werden die ruhigen Plätze, wo man noch wild campen kann, immer seltener. Wo und unter welchen Voraussetzungen dies noch möglich ist, zeigt folgende Übersicht:

Freies Campen und Übernachten in Europa

Fahrradtransport

Eine zusätzliche Sicherung der am Wohnmobil befestigten Fahrräder sorgt dafür, dass die Ladung auch bei extremen Bedingungen nicht hin und her rutscht oder sogar herunterfällt. Unabhängig vom gewählten Fahrradträger-System sollten Sie darauf achten, dass die zulässige Achslast nicht überschritten wird.

  • Bei neuen Trägern die Träger- und Fahrradmontage in Ruhe üben. Montageanleitung, Sicherheits- oder Gefahrenhinweise des Trägerherstellers und die Fahrzeugbedienungsanleitung unbedingt genau beachten. Ist keine Höchstgeschwindigkeit vorgegeben, nicht schneller als 120 km/h fahren.
  • Alle Anbauteile am Fahrrad (z. B. Kindersitz, Gepäcktaschen), die sich lösen und herunterfallen können, unbedingt entfernen. Um das Hin- und Herrollen der Laufräder in den Basisschienen zu verhindern, Felgenriemen so anbringen, dass das Fahrrad in Längsrichtung gestreckt wird.
  • Außerdem können Gummi- oder Klettbänder so um die Bremshebel gewickelt werden, dass ein Drehen der Räder verhindert wird. Ergänzend sollte nach vollständiger und korrekter Fahrradmontage ein zusätzlicher stabiler Spannriemen um die Fahrräder und Holme des Trägers angebracht werden.

Gasversorgung

Die Befüllung handelsüblicher Flaschen ist mittels Euro-Adaptern möglich.

Belgische Flaschen sind mit den deutschen identisch und können an deutsche Regler angeschlossen werden. Ein Flaschentausch ist ebenso möglich wie das Befüllen von Flaschen und Tanks an speziellen Stationen.

Deutsche 5- und 11-kg-Flaschen werden fast auf jedem Campingplatz, der auf deutsche Urlauber eingestellt ist, zum Umtausch angeboten. Die Fa. Kosan Gas As verfügt über Füllstationen für graue Flaschen in Nørresundborg bei Ålborg (Nord-Jütland), in Koge (Sjælland) und außerdem in Neksø (Bornholm).

Auch BP Gas verfügt über eine Anzahl deutscher Flaschen. Nähere Informationen dazu unter der Telefonnummer 0045 89 48 77 00.

In Frankreich werden nur die landesüblichen Gasflaschen getauscht oder wieder befüllt, ausländische Flaschen dagegen nicht. Man kann auf vielen Campingplätzen oder auch an Tankstellen französische Flaschen, meist 13-kg-Flaschen, gegen eine Pfandgebühr von ca. 35,– € ausleihen. Mit einem Adapter aus dem Europa-Set (schon in Deutschland besorgen) kann man dann diese Flaschen an die Gasanlage im Caravan oder Wohnmobil anschließen.

Wichtig: beim Ausleihen einer Flasche bekommt man eine Art Quittung (Bulletin de Consgnation), die man besonders gut aufbewahren sollte, denn ohne diese Quittung bekommt man den Pfand nicht zurück.

Tausch oder Füllstationen findet man meist nur in den größeren Städten: Athen, Thessaloniki, Patras und Monemvassia. Die Mitnahme des Europa-Füllsets wird empfohlen. ADAC-Mitglieder können sich aber auch im Bedarfsfall an die ADAC-Auslands-Notrufstation in Athen, Tel.: (01) 960 12 66 bzw. außerhalb der Öffnungszeiten an den griechischen Partnerclub ELPA, Tel.: 104, wenden.

Diese Stellen werden dann versuchen, eine geeignete Station zum Nachfüllen oder Tauschen zu finden. Auch die meisten Campingplätze können über Gasnachschub informieren. Griechische Flaschen sind im Normalfall kompatibel zu deutschen Reglern. Trotzdem wird auch hier die Mitnahme des Europa-Entnahme-Sets empfohlen.

An Gastankstellen wird gemäß Gesetz Nr. 3054 vom Jahr 2002 aus Sicherheitsgründen nur noch an gasbetriebene Fahrzeuge Gas abgegeben. Hier kann es also auch zu Schwierigkeiten kommen, wenn Wohnmobile ihren festen Gastank auffüllen wollen.

In Großbritannien werden deutsche Flaschen nicht mehr gefüllt. Es ist aber möglich, über zahlreiche Verkaufsstationen der Fa. Calorgas englische 6- und 13-kg-Flaschen zu erwerben, die mit einem Adapter (auch bei Calorgas erhältlich) an deutsche Systeme angeschlossen werden können. Auch in Schottland ist die Fa. Calorgas vertreten. Info: www.calor.co.uk 

Gasflaschen werden nachgefüllt bei Fa. Noel Leaders Shop, Tuam Road, Galway. Weitere Nachfüllmöglichkeiten können über Calor Kosangas, Dublin, Tel. (01) 50 5000, und Cork, Tel. (021) 661269, erfragt werden.

Gasflaschen kann man bei Esso in Reykjavík am Sundahöfn (Kleppsmýrarvegur, nicht weit von Campingplatz) füllen lassen. Auch an einigen „N1“ Tankstellen kann man die bei uns übliche graue Gasflasche tauschen. Auskunft zum Tauschen oder Befüllen der Gasflaschen gibt es auch direkt über einen „N1-Shop“ in Akueyri, Tel.: 461 3444 oder 461 552, E-Mail: aey@n1.is.

Die Befüllung der Gastanks muss über Esso angemeldet werden. Die gelben isländischen Flaschen passen mit einem Gummiring, der in den Regleranschluss gelegt wird, an deutsche Systeme.

Bei Esso in Reykjavík gibt es den Gummiring umsonst zur Flasche. Beachten sollte man, dass Gas in Island mehr als 3-mal so teuer wie in Deutschland ist.

Man erhält Gas an speziellen Tausch- oder Abfüllstationen, eine Liste solcher Stationen gibt es allerdings nicht. Normalerweise wissen die einzelnen Campingplätze Adressen oder haben selber eine Tausch- oder Nachfüllstation.

Landesübliche Flaschen werden nur verkauft in den Größen 0,5 kg, 2 kg oder 3 kg, selten findet man auch 5-kg-Flaschen. 11-kg-Flaschen sind nicht üblich. Adapter sind fast immer nötig, sowohl zum Anschließen von italienischen Flaschen an deutsche Regler, als auch zum eventuellen Nachfüllen.

Daher wird die Mitnahme des Europa-Füll- und Entnahme-Sets empfohlen. Die Abgabe von Flüssiggas an Gastankstellen für Campingfahrzeuge mit fest eingebautem Gastank, zur Verwendung zum Heizen, Kochen, etc. ist aus steuerlichen Gründen untersagt.

Flaschen, deren Prüfung nicht älter als fünf Jahre ist, werden in den Niederlassungen des Versorgers INA, zum Teil in Privatbetrieben und auch auf vielen Campingplätzen wieder befüllt. Die Mitnahme des Europa-Füllsets wird empfohlen.

Das Nachfüllen von deutschen Flaschen ist bei vielen Gasfabriken in folgenden Städten möglich: Tiznit, Agadir (Richtung Tafrarroute), Nador, Mohammedia (an der südlichen Ausfallstraße), Sidi Ifni, Safi, Taza (nördlich zum Rif Gebirge, nach der Brücke rechts). Die blauen Flaschen der Fa. Campinggaz sind auch erhältlich.

Niederländische Flaschen entsprechen den deutschen. Befüllen oder Tauschen ist kein Problem.

In der Alpenrepublik werden die gleichen Flaschen wie in Deutschland verwendet, daher ist das Tauschen von leeren Gasflaschen gegen volle kein Problem.

Tausch und Füllung möglich. Die Flaschen entsprechen den deutschen.

An Repsol- oder Cepsa-Tankstellen können portugiesische Flaschen entliehen werden (Verfahren ähnlich wie in Spanien).

Deutsche Flaschen können nur in Ausnahmefällen über einen Adapter befüllt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, eine Schweizer Flasche mit Druckregler zu mieten. Informationen bei Shell Gas, Tel.: 0041 327 587 555.

Deutsche Gasflaschen und Tanks werden in Slowenien problemlos aufgefüllt, meist wird nicht mal ein Adapter benötigt. Gas erhalten Sie bei Plinarna Ljubljana, Plinarna Maribor, Internia DD Ljubljana in Kozina und OMV Istrabenz DOO in Koper. Auskunft auch bei Campingplätzen.

Seit Mitte Juli 2003 dürfen fest eingebaute Behälter (Gastanks) an Gastankstellen wieder befüllt werden. Deutsche Touristen können mit einer Art Pfandvertrag an Repsol-Tankstellen 6-kg-Gasflaschen und an Cepsa-Tankstellen sogar 12,5-kg-Gasflaschen erhalten. Die Flaschen können später an den Tankstellen gegen Erstattung des Pfandbetrags zurückgegeben werden.

Für Cepsa Tankstellen gibt es im Internet unter der Adresse www.cepsa.es ein Verzeichnis von Stationen, bei denen man die Pfandflaschen erhalten kann: Auf das Bild mit der Tankstelle gehen „qué ofr ecemos“, auf „estaciones de servicio“ und dann nach rechts auf „red de estaciones de sevicio“ klicken. Es erscheint eine neue Seite mit der Karte Spanien/Portugal, entsprechende Provinz anklicken oder eingeben, Liste wird angezeigt.

Zum Anschluss der spanischen Gasflasche wird dann noch ein spanischer Regler (mit Schlauchtülle) und ein Schlauch mit einem Verbindungsstück links/rechts mit Stutzen benötigt. Das bekommt man im Eisenwarenhandel.

Besonders spezialisierte Firmen (z. B. Fa. Repsol) bieten den Kauf einer sogenannten „XPolice“ an. Das heißt, der Gasanschluss der bestehenden Anlage wird so umgebaut, dass spanische Butan-Gasflaschen angeschlossen werden können. Anschließend mietet man eine oder zwei spanische Gasflaschen, mit denen man nun die Gasversorgung im Wohnmobil oder Caravan wieder aufnehmen kann.

Unter der spanischen Telefonnummer 901 100 100 kann man bei der Fa. Repsol (angeblich spricht man auch deutsch, englisch und französisch) den nächstgelegenen Kundendienst erfragen, der einen Techniker schickt. Oder man informiert sich bei der Rezeption am Campingplatz. Es sind ungefähre Gesamtkosten von ca. 70,- € zu erwarten.

Unter folgender Rufnummer erreichen Sie die Repsol-Zentrale in Spanien: Repsol Zentrale Tel.: 0034-901 10 01 00; Repsol Barcelona, Tel.: 0034-934 36 46 79 und Tel.: 0034-932 15 06 54; Cepsa Zentrale: Tel.: 0034-913 37 75 29.

Flaschen und Tanks können wieder befüllt werden. Die größten Lieferanten sind Agip, Bohemia Gas, BP-R, esk, Plyn, Krainpol, Primaplyn Flaga-Plyn.

Verkauf von 2- und 12 kg-Flaschen bei der Fa. Ipragaz. Ein Verzeichnis von Stationen finden Sie unter: www.ipragaz.com.tr/tupgaz-size-en-yakin-bayi.

Adapter sind erforderlich und können an den Stationen mit Schlauch für 20,- € gekauft werden. Es ist möglich zum Ende des Aufenthalts in der Türkei die Flaschen gegen Pfandrückgabe wieder abzugeben.

Flaschen und Tanks können wieder befüllt werden. In Ungarn werden die in Deutschland üblichen grauen Flaschen mit dem gleichen Anschlussgewinde verwendet. Die größten Versorger im Land sind Primagaz, Totalgaz, Shellgas und Mol.

In Norwegen können über das Autogastankstellennetz „LPG Norge“ (ca. 100 Stationen) auch die in Deutschland gebräuchlichen Gasflaschen wieder befüllt werden. Entsprechende Adapter sind vorhanden. Eine PDF-Liste mit Stationen findet man im Internet unter lpgnorge.no zum Download.

Die Fa. AGA bietet den Touristen folgende Lösung an: Der Tourist kann bei einer der rund 800 Zweigstellen von AGA eine norwegische 11-kg-Flasche (ca. 1.200,- NOK inkl. Propanfüllung) kaufen und einen Adapter (ca. 300.- NOK); neuerdings soll es auch möglich sein 5-kg-Flaschen zu erhalten. Am Ende der Reise nimmt jede Zweigstelle von AGA die Flasche zurück und erstattet dafür 400,– NOK. Der Adapter wird nicht zurückgenommen und verbleibt im Eigentum des Touristen. Eine Übersicht der Gashändler (auch für Schweden und Finnland) erhalten Sie bei AGA, www.aga.no, Fax: 0047 2202 7805 oder Statoil Marketing, Fax: 0047 2296 2210. Achtung: Der Tausch der Flaschen in Norwegen ist sehr teuer, ca. 35,– € (11-kg-Flasche).

Auch in diesen Ländern hat die Fa. AGA mehrere Händler-Stationen, bei denen man wie in Norwegen Gasflaschen leihen kann.

Mit Kindern auf Urlaubsreise

Familienurlaub heißt Urlaub mit den Kindern und diese brauchen beste Unterhaltung. Sie als Eltern sind nun gefordert und eine gute Vorbereitung auf die Urlaubsfahrt zahlt sich da aus.

Wir haben für Sie wertvolle Tipps für einen angenehmen Start in die lang ersehnten Ferien zusammengestellt.

  • Stadt-Land-Fluss: Jeder muss zu einem Buchstaben die passenden Begriffe finden, z. B. Regensburg, Russland, Rhein. Für jeden Begriff gibt es 10 Punkte. Sollte ein Mitspieler den gleichen Begriff haben, gibt es nur 5 Punkte. Das Spiel kann auch durch andere Kategorien, z. B. Berufe, Namen oder Pflanzen erweitert werden.
  • Wer bin ich: Jeder schreibt den Namen einer berühmten Person auf einen Zettel und pappt ihn einem anderen Mitspieler an die Stirn. Dieser muss jetzt durch Fragen erraten, wer er ist.
  • Winkewinke: Abwechselnd versucht man, Personen aus vorbeifahrenden Autos zum Winken zu animieren. Wer’s schafft, bekommt einen Punkt.
  • Kartenspiele: Immer ein beliebter Zeitvertreib. Mau-Mau, UNO oder das gute alte Quartett sind sowieso im Reisegepäck und sollten bei der Fahrt griffbereit sein.

Damit sich Ihre Kinder nach langer Fahrt und langem Sitzen ausreichend bewegen, können Sie z. B. einen Gummitwist oder Springseil mitnehmen. Empfehlenswert ist an Rastplätzen Station zu machen, wo auch ein Spielplatz vorhanden ist. Dort können sich die Kinder dann austoben und schlafen womöglich bei der Weiterfahrt ein.

Sind Ihre Kinder Harry-Potter-Fans? Als Alternative zum Lesen des Buches können Sie während der Fahrt die Geschichte vom Zauberlehrling über CD abspielen. Ihre Kinder werden sicherlich sehr gespannt lauschen und sich beruhigt auf der Rückbank zurücklehnen.

Der Autor Fredrik Vahle hat einige interessante CD’s speziell für Kinder herausgebracht, bei denen Kinder mitsingen oder auch spielen können.

Hier nur zwei Vorschläge:

  • „Die Rübe“: lustige und listige Lieder für Kinder von sieben bis siebzig
  • „Der Spatz“: 13 Spiel- und Erzähllieder für Kinder

„Peter und der Wolf / Karneval der Tiere“: Die Geschichte von Sergej Prokofjew wird erzählt vom berühmten Schauspieler Sascha Hehn.

„Bibi Blocksberg – Das Musical“ von Marcell Gödde: Bibi ist mal wieder auf ihrem Besen unterwegs und muss einen kniffligen Auftrag erfüllen. Eine Geschichte für die ganze Familie.

„Grimms schönste Märchen“: auf dieser CD sind die 15 schönsten Märchen der Gebrüder Grimm – von Frau Holle, Hänsel und Gretel über Schneewittchen und bis hin zum Rumpelstilzchen.

Wohnmobil-Fähren

Irgendwann nutzt fast jeder Reisemobilist mal eine Fähre. Doch wann bucht man am günstigsten eine Fährpassage? Die klare Antwort heißt: Wer so früh wie möglich bucht, bekommt fast immer den besten Preis.

… bedienen die Adria-Strecken (von Venedig, Ancona und Bari nach Igoumenitsa und Patras) sowie Piräus–Kreta. Camping an Bord ist vom 1. April bis 31. Oktober verfügbar auf der Ancona- und Bari-Strecke, in wenigen Einzelfällen auch auf der Venedig-Strecke. Zudem gibt es ganzjährig außerhalb der sommerlichen Hochsaison ein „Camper Special“. Dabei erhalten Kunden mit Wohnmobil oder Wohnwagengespann eine Innenkabine zum Preis der Deckpassage und 30 Prozent Ermäßigung auf sämtliche Mahlzeiten und Getränke an Bord. Außerdem gibt es in der Regel bis Ende Februar einen Frühbucherrabatt von 20 Prozent für die Adria-Strecken. Info und Buchung: www.ionian.dewww.seereisen-agentur.de

… unterhält den Fährverkehr an der Westküste Schottlands. Der Reeder hat die Tarife auf allen Strecken für alle Fahrzeuge – auch für Wohnmobile – um bis zu 45 Prozent gesenkt. Dasselbe gilt auch für die beliebten „HopScotch Tickets“, mit denen Wohnwagengespanne und Wohnmobile diverse Streckenkombinationen buchen können. Und diese Tarife reduzieren sich noch einmal in der Wintersaison bis Ende März. www.schottlandberater.de

… bietet das ganze Jahr über allen „frühen“ Buchern den günstigen, weil flexiblen Preis an. Zudem führt der Norwegen-Spezialist verschiedene Kampagnen durch. Tipp: Die besten Chancen auf den günstigsten Preis bestehen bei Abfahrten in der Wochenmitte. Hohe Kapazitäten für Wohnmobile hat die Reederei auf den Kurzstrecken Hirtshals–Kristiansand und –Larvik. Nach dem Hauptbuchungsmonat Januar steigen die Preise besonders für beliebte Reisetermine dann schnell an. www.colorline.de

… gewährt keine klassischen Frühbucherrabatte. Aber es gibt viele günstige Standardtarife auch für Mobilfahrer. Preisbeispiel: Eine einfache Passage Livorno–Bastia im Tarif Standard für einen 6,10-Meter-Camper und zwei Personen gibt es im April bereits ab 154 Euro (inkl. Taxen). www.corsica-ferries.de

… wurde jüngst erneut mit dem World Travel Award als weltbeste Fährreederei ausgezeichnet. Die dänische Reederei bedient acht Passagierrouten in Nord- und Ostsee und im Ärmelkanal und bietet einen Frühbucherrabatt von zehn Prozent an. Der Rabatt gilt in der Regel zeitlich begrenzt für Buchungen bis Ende Januar auf allen Routen nach Verfügbarkeit und kann für Onlinebuchungen unter www.dfds.de eingelöst werden.

… vor allem innerhalb Dänemarks unterwegs, bietet ab 2017 zusätzlich 1.000 Abfahrten zur Nordseeinsel Fanø an und senkt die Preise erneut von März bis Juni und von August bis November. Außerdem werden im Frühling und Herbst Wohnmobile auf einigen Strecken zum Pkw-Tarif befördert. www.faergen.de

… bieten einen Frühbucherrabatt für ausgewählte Abfahrten außerhalb der sommerlichen Hochsaison an, die jedoch bereits zum Jahresende des Vorjahrs gebucht werden müssen. www.finnlines.de

… bieten keine speziellen Frühbucherrabatte an, jedoch, solange verfügbar, günstigere Spezialtarife „Pex“ für Wohnmobile, die an besondere Bedingungen geknüpft sind. Camping an Bord ist nach Sardinien möglich. www.mobylines.dewww.tirrenia.dewww.toremar.de

… bedient die Passage von Triest oder Ancona nach Patras und hat in der Vergangenheit ähnliche Rabatte wie Anek/Superfast gewährt. Camping an Bord wird nicht angeboten, stattdessen „All Inclusive Camping“. www.minoan.gr/de

… schippert alle 30 Minuten zwischen Puttgarden und Rødby hin und her und dient als Beispiel, dass frühes Buchen auch auf Kurzstrecken sinnvoll sein kann. Wer mindestens 14 Tage vor Abfahrt online bucht, kann je nach Saison bis zu 54 Euro für die einfache Fahrt sparen. Wer sparen, aber trotzdem flexibel bleiben möchte, kauft für 13 Euro den „Ticketrückgabe-Service“ hinzu, wodurch sich das Storno-Risiko auf genau jene 13 Euro minimiert. Das gleiche Prinzip gilt auch für die Route ab Rostock und die Kombitickets nach Schweden. www.scandlines.de

… verkehrt auf etlichen Routen nach Irland, Großbritannien, Skandinavien und ins Baltikum – zu flexiblen, für Wohnmobilfahrer durchaus interessanten Preisen, aber ohne dezidiertes Frühbucherangebot. www.stenaline.de

… läuft Ziele in Estland, Lettland, Finnland und Schweden an. Wie im Vorjahr spart, wer mit seinem Wohnmobil an Bord geht, 15 Prozent des Gesamtpreises bei Buchung und Zahlung bis spätestens 29 Tage vor der Abreise. www.tallinksilja.de

… verbindet Schweden mit Deutschland und Polen. Typische Frühbucherofferten gibt es hier nicht, aber die „Knaller-Angebote“ werden mindestens auch im 1. Quartal des Jahres buchbar sein. Interessant vor allem: der Rabatt auf den Längenzuschlag. www.ttline.com

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